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Nachfolgelösungen im Mittelstand - Chancen für familienexterne Quereinsteiger

Management Buy In

Deutsche Mittelständler wollen nur noch zu etwa 50 % das eigene Unternehmen in die Hände von Familienangehörigen geben. Hier eröffnen sich zunehmend Chancen für externe MBI (Management-Buy-In)-Kandidaten, in ein funktionierendes Unternehmen einzusteigen und den Traum vom selbstbestimmten Unternehmertum zu verwirklichen.

Aktuell planen den Angaben zufolge 152.000 Inhaber kleiner und mittlerer Firmen, das Unternehmen innerhalb der nächsten zwei Jahre in die Hände eines Nachfolgers zu legen. Das entspricht vier Prozent der mittelständischen Firmen.

So schreibt die Wirtschaftswoche im Dezember 2019(*):

„Mittelständler in Deutschland setzen bei der Unternehmensnachfolge inzwischen lieber auf eine externe Lösung als auf die eigene Familie. Das geht aus einer Sonderauswertung des Mittelstandspanels der staatlichen Förderbank KfW hervor. Nur noch 44 Prozent der Altinhaber wünschen sich demnach, das Unternehmen in die Hände eines Familienangehörigen zu legen. Jeder zweite kann sich dagegen einen Käufer von außen als Nachfolger vorstellen.

Auch die Übergabe an Führungskräfte oder an Beschäftigte des Unternehmens erfreut sich wachsender Beliebtheit. Den Angaben zufolge halten 34 Prozent der Befragten diese Variante für denkbar. Das sind zehn Prozentpunkte mehr als 2018. Mehrfachnennungen waren möglich. „Das prägende Bild der familieninternen Übergabe an den Sohn oder die Tochter gerät ins Wanken“, sagte KfW-Mittelstandsexperte Michael Schwartz.

Aktuell planen den Angaben zufolge 152.000 Inhaber kleiner und mittlerer Firmen, das Unternehmen innerhalb der nächsten zwei Jahre in die Hände eines Nachfolgers zu legen. Das entspricht vier Prozent der mittelständischen Firmen. In den beiden Vorjahren waren es jeweils sechs Prozent. Die KfW zählt Unternehmen, die nicht mehr als 500 Millionen Euro jährlich umsetzen, zum Mittelstand. Mehr als 10.000 Firmen nahmen an der Umfrage teil.

„Die Zahl der offenen Nachfolgewünsche im deutschen Mittelstand geht aktuell zwar etwas zurück“, sagte Schwartz. Das bedeutet aber keine allgemeine Entwarnung. „Die Demografie wird die Nachfolgesuche künftig mehr denn je erschweren.“

Das Institute of Entrepreneurship (IoE) kann zusammen mit seinen Kooperationspartnern auf einen der umfassendsten Datensätze zum Thema Unternehmensnachfolge zugreifen und findet im Auftrag des übernahmewilligen Unternehmers nach Erarbeitung eines detaillierten Anforderungskatalogs das passende Nachfolgeunternehmen in der DACH-Region.

Eines muss jedoch klar sein: In Zeiten von Niedrigzinsen steigen – so wie bei fast allen Alternativanlageformen - auch die Unternehmenskaufpreise. Dennoch sind Banken zunehmend bereit, bei überzeugenden und nachhaltigen Fortführungskonzepten in Nachfolgesituationen auch höhere Risiken einzugehen. Förderbanken bieten zinsbegünstigte Darlehen oder Bürgschaften für Nachfolgelösungen an. Das IoE ist hier beratend an Ihrer Seite. Einen nennenswerten Beitrag muss der zukünftige Unternehmer – schon der Glaubwürdigkeit wegen - trotzdem beisteuern. Ohne signifikanten Eigenkapitalanteil geht es nicht.

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